Groß angelegte Strahlenschutzübung

Währenddessen erfolgte der Aufbau der Einsatzleitung im Gerätewagen Messtechnik. Nach genauer Lokalisierung und Auswertung der Strahlenmesswerte durch die Besatzung des Gerätewagens Messtechnik erhielt die Strahlenschutzgruppe Kirchheim die Freigabe zur Anfahrt an die Einsatzstelle. Gruppenführer vom Gerätewagen Strahlenschutz war Achim Denzinger. Komplett ausgerüstet mit Atemschutzgerät, einem Kontaminationsschutzanzug, Gummistiefeln, Handschuhen und Dosimetriegerät erhielt die Gruppe das Vorgehen zur Gefahrenstelle mit Messung der Strahlung. Unterstützt wurde die Strahlenschutzgruppe Kirchheim durch die Strahlenschutzgruppe Göppingen, die ebenfalls ausgerüstet zur Gefahrenabwehr und Messung der Strahlung, sowie der Sicherung des evtl. radioaktiven Materials über einen 2. Angriffsweg in den Hallenkomplex vorging. Während der gesamten Aktion stand von beiden Gruppen ein Sicherungstrupp für eventuelle Notfälle bereit. Durch die Dekon-P Einheit Salach wurde währenddessen die Einheit zur Dekontamination aufgebaut. Durch diese mussten am Ende der Übung beide Gruppen den Bereich passieren. Bei dieser Übung wurde auch deutlich, welche umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen und ein enormer logistischer Aufwand bei einem Ernstfall notwendig sind. Bei der eindrucksvollen und zeitintensiven Übung waren auch Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich, Stadtbrandmeister Roland Schultheiß, Stadtbrandmeister Gerhard Hanekamm (Ostfildern), sowie die Abteilungskommandanten Andreas Bezler (Jesingen) und Jörg Helfert (Nabern) vertreten. Text: Sven Klein & Matthias Krebs Fotos: Sven Klein