Nr. 04/20 Führungsgruppe - Brand in Donzdorf-Winzingen 05.01.2020 ; 22.55 Uhr [B4]

--- Datum: 05.01.2020
--- Uhrzeit: 22.55 Uhr
--- Stichwort: Brand 4
--- Einsatzauftrag: Brand landwirtschaftliches Anwesen
--- Eingesetzte Fahrzeuge: KdoW, ELW
--- Kräfte im Einsatz: 6
--- Weitere Kräfte:

Feuerwehr Donzdorf mit Kdow, LF 20/16, TLF 16/25, WLF mit AB-Wasser, SW 2000, MTW

Feuerwehr Donzdorf Löschzug Reichenbach: LF 8/6

Feuerwehr Donzdorf Löschzug Winzingen: LF 8/6

Feuerwehr Süßen: KdoW, DLK 18/12, LF 16/20, GW-L, MTW

Feuerwehr Eislingen: DLK 23/12, HLF 16/12

Kreisbrandmeister

Rettungsdienst: Schnelleinsatzgruppe

DRK OV Süßen

Polizei 

--- Nähere Information:

Zahlreiche Anrufer meldeten nahezu zeitgleich den Brand einer Scheune im Ortskern des Donzdorfer Stadtteils Winzingen. Sie berichteten, dass sich noch Tiere im landwirtschaftlichen genutzten Gebäude befinden. Die Leistelle Göppingen alarmierte ein großes Aufgebot an Kräften der Feuerwehren aus Donzdorf mit allen Teilorten, Süssen sowie des Rettungsdienstes.
Aufgrund einer Veranstaltung der Abteilung Winzingen waren die ersten Einsatzkräfte bereits mit der Alarmierung der Feuerwehr vor Ort. Das landwirtschaftliche Gebäude brannte zu diesem Zeitpunkt in voller Ausdehnung und bedrohte benachbarte Gebäude. Es bestätigte sich, dass noch eine große Anzahl an Tieren im Gebäude eingeschlossen waren. Aufgrund der Lage und Größe des Objekts wurde folgend die höchste Alarmstufe ausgelöst und neben einem weiteren Löschfahrzeug und der Drehleiter der Feuerwehr Eislingen die Führungsgruppe Salach/Süßen mit dem Salacher Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle alarmiert. Die Führungsgruppe unterstützte die Einsatzleitung der Feuerwehr Donzdorf bei der Koordination der Einsatzkräfte und Einsatzmittel vor Ort.
Von den 60 sich im Stall untergebrachten Rindern konnte ein Großteil durch das beherzte Eingreifen des Landwirtes entkommen. Dieser konnte mit dem Frontlader seines Traktors eine Öffnung in das Gebäude schaffen. 15 Tiere überlebten den Brand im Inneren der Scheune und wurden mit Frischluft aus Überdrucklüftern vorsorgt. Sie konnten zu einem späteren Zeitpunkt gerettet werden. Durch eine massive Riegelstellung verhinderten die Einsatzkräfte erfolgreich eine Brandausbreitung auf umliegende Gebäude. Da die örtliche Wasserversorgung den sehr großen Wasserbedarf nicht decken konnte wurde zusätzlich ein Wassertransport mit 2 Wechselladerfahrzeugen und Abrollbehältern-Wasser sichergestellt. Eine große Herausforderung stellte unter anderem das Einfangen der 45 frei durch den Ort laufenden Rinder dar. Durch die massive Rauchentwicklung war für die Einsatzkräfte nur ein Arbeiten unter Atemschutz möglich. Zur Sicherung der Atemluftvorräte wurde die Feuerwehr Göppingen mit einem Spezialfahrzeug eingesetzt.
Nachdem der Stall größtenteils abgelöscht war konnte die Führungsgruppe ihre Arbeit beenden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch über mehrere Stunden. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften vor Ort. Bürgermeister Stölzle machte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Bilder und Bericht: NWZ Göppingen

Videobericht: Filstalwelle