Nr. 42/17 Zimmerbrand im 1. OG eines Mehrfamilienhauses 18.11.2017 ; 01.57 Uhr [B3]

Datum: 18.11.2017
Uhrzeit: 01.57 Uhr
Stichwort: Brand 3
Einsatzauftrag: Zimmerbrand
Eingesetzte Fahrzeuge: KdoW, HLF 20, TLF 16/25, ELW 1, TSF, GW-Dekon
Kräfte im Einsatz: 33
Weitere Kräfte:

Feuerwehr Eislingen mit DLA (K) 23/12

Feuerwehr Süßen mit KdoW

Rettungsdienst 

Polizei

Nähere Information:

Zu einem Zimmerbrand wurden die Feuerwehren Salach, Eislingen und Süßen am 18. November um 01.57 Uhr alarmiert. In der Hauptstraße fing ein Sofa Feuer in einer Wohnung. Durch die enorme Hitzeentwicklung breitete sich der Brand auf weiteres Inventar im Raum aus. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf weitere Räume. Der erste Trupp des HLF ging mit einem C-Rohr in den Brandraum vor und konnte den Brand schnell löschen. Sorgen bereitete den Einsatzkräften ein Nachtspeicherofen, der deutlich zu heiß war. Nachdem der Ofen stromlos geschaltet wurde, wurde er von der Feuerwehr demontiert und im Freien abgelöscht und gekühlt. Im Einsatz waren neben den Kräften der Salacher Wehr die Feuerwehr Eislingen mit der Drehleiter und die Feuerwehr Süßen mit der Führungsunterstützung. Außerdem Kreisbrandmeister Dr. Reick und Bürgermeister Stipp. Der Rettungsdienst versorgte eine Bewohnerin mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung und stellte anschließend einen EvD und einen KTW zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Die Ermittlungen der Polizei nach der Brandursache laufen. 

 

Polizeibericht:

Auf ca. 50.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Samstagmorgen gegen 02.00 Uhr bei einem Wohnungsbrand in der Hauptstraße entstand. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei brach der Brand im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus, während die Mieter nicht zuhause waren. Ein Nachtspeicherofen hatte offensichtlich ein Sofa in Brand gesetzt, das zu nah am Heizkörper stand. Das Feuer zerstörte die komplette Wohnungseinrichtung. Eine 87 Jahre alte Hausmitbewohnerin wurde auf den Brand aufmerksam und begab sich deshalb nach oben. Ein weiterer Hausbewohner erkannte die Gefahr für die betagte Frau und brachte sie ins Freie. Da der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand, wurde sie vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer Untersuchung bestätigte sich die Befürchtung Gott sei Dank nicht, so dass sie die Klinik wieder verlassen konnte. Das Polizeirevier Eislingen ermittelt nun gegen den Wohnungsmieter wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Die Feuerwehren aus Eislingen, Salach und Süßen waren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Bürgermeister Stipp informierte sich vor Ort über das Geschehen.