Löschgruppe Bärenbach

Die Feuerwache 2 
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Aus dem Bericht des Kommandanten zum Kreisfeuerwehrtag 2004 in Salach:
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Samstag Vormittag - Ländliches Idyll im Tale neben Salach. Glückliche Kühe grasen auf den saftig grünen Weiden. Ein Traktor schnurrt an der Kapelle vorbei. Aus den Kaminen steigt der holzig duftende Rauch senkrecht nach oben in den blauen Himmel. Ein Wanderer geht seinen Weg durch die Wälder ringsherum.
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Doch um 10.42 Uhr ändert sich dies schlagartig;
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Alarmstichwort:  Brand 3!
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Sirenengeheul liegt über Nägeles Hof. Mensch und Tier fährt es in Mark und Bein. Das ganze Tal ist in Aufruhr! Groß und Klein im sonst so verträumten Weiler und Kleinod der Gemeinde Salach -  Bärenbach - ist längst klar: Es gilt in diesen Sekunden und die drüben bedürfen wieder mal dringender Unterstützung durch die Löschgruppe. Aus allen Häusern, Kellern und Scheunen wuselt es, aus dem Wald und von den Feldern. Die kleine, aber erlesene Schar gestandener Feuerwehrmänner auf ihrem Weg hoch ins  Häusle, er ginge niemals ohne den Schlüssel in der Tasche weg. Ruck zuck und in Windeseile reißt Abteilungskommandant Hajo Nägele die Tür zum Magazin auf. Licht fällt in die Fahrzeugbox und auf das rote, majestätische Tragkraftspritzenfahrzeug TSF8 der Feuerwache 2. Hose, Stiefel, Jacke, Helm -  Salach 2/47 meldet sich zur Stelle! - Aufsitzen und Los geht's! Im Nu ist der Spuk vorbei. Dem einsamen Wanderer auf seinem Weg nach Kitzen einzig bleibt der Blick zurück auf das kalte, blitzende Blau in der Ferne den Berg hinab huschend, links weg, hoch über den Rücken in Richtung größtes Dorf des Filstals, nach Salach. Einer Fatahmorgana gleich. An Bord - Kameraden der Feuerwehr auf ihrem Weg in den selbstlosen Einsatz.

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Alle Salacher wissen nur zu gut, was sie an ihren Kollegen drüben im Wohlfühlweiler haben und Kommandant Peter Waldenmaier ist sichtlich stolz auf seine  Löschgruppe Bärenbach, wie sie vom Volksmund liebevoll umschrieben wird. Mit der Gründung der Abteilung im Jahre 1901 kehrte der Friede heim ins Tal und mit der Stationierung des neuen TSF8 im Jahre 1990 hielt schließlich auch die Technik ihren Einzug. Der Charme, den die am Kapelle, neben Deißenhof und am Fuße der Nordhänge des Bärenbachtals gelegene alte Feuerwache 2 versprüht est partout, ist allenthalben und längst schon ist sie nicht mehr nur Herberge für Mannen und Feuerspritzen, Seit vielen Jahren eilt ihr Ruf weit über Kapfhof und Deponiestraße hinaus als bekannter Kulturtempel und Geheimtipp der Society. Aussagen einiger Zeitgenossen wie: Wozu braucht Salach eine neue Stauferlandhalle, wir haben doch das  Häusle! führen dann doch etwas zu weit. Trotz allem hat selbst der liebe Gott nicht umsonst schon so manche Pilgerschar an Bärenbachs historischem Zentrum verweilen lassen. Ob Dorffest, Maibaum, Frauentreff und manch wichtige Sitzung. Veranstaltet die Gesamtwehr ihr jährliches Grillfest oder soll es bitte schön ein Polterabend sein, dann weichen die Unerschrockenen eben in Nägeles Festhalle aus.
Man muss sie einfach lieben, diese Bärenbacher, Abkömmlinge der Salacher Evolution, denen einzig und allein bange ist, der Himmel falle ihnen auf den Kopf. Sie sind die engagierteste, verlässlichste und unverzichtbarste Außenstelle dieser Feuerwehr Salach. Kurzum, ein Max-Faktor mit Prädikat!

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Gemeinde Salach

Die Gemeinde Salach liegt im Herzen des Filstals und zu Füßen der drei Kaiserberge. Auf insgesamt 8,32 km² ist die Feuerwehr Salach für die Sicherheit von knapp 8.000 Einwohnern zuständig. Besondere Merkmale in Salach sind die Burg Staufeneck, welche ein Sterne Restaurant und Hotel beherbergt, die zahlreichen außenliegenden Gehöfe, die Industrieruinen der Wollindustrie, sowie der Weiler Bärenbach. Mit dem Gefahrgutzug und der Führungsgruppe engagiert sich die Salacher Wehr auch für die Sicherheit der ca. 250.000 Einwohner des gesamten Landkreises Göppingen.